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 19.03.2010  09:53 Uhr
 REINICKENDORF

Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag

Berlin. Am Wochenende 20. und 21.3.2010 wird an vielen Orten in ganz Deutschland auf die Lebenssituation von Menschen mit Down-Syndrom hingewiesen.

Vereine und Selbsthilfegruppen gehen mit Informationsständen, Foto-Ausstellungen, Vorträgen, Benefizveranstaltungen, Sport-Events, Gottesdiensten u.ä zum Thema "Down-Syndrom in Deutschland" an die Öffentlichkeit.

Unterstützt durch das Deutsche Down-Syndrom InfoCenter mit seiner Mitmach-Poster-Kampagne mit dem Slogan: „Heute ist unser Tag. Ich bin dabei!“ wird es auch in diesem Jahr für den Bezirk Reinickendorf eine Informationsveranstaltung geben.

Die Selbsthilfegruppe 3mal21 = Down-Syndrom wird am Samstag, dem 20.03.2010 von 10.00 bis 18.00 Uhr im Shopping-Center „Der Clou“ zum Thema Kinder und Erwachsene mit Down-Syndrom informieren, während die Kinder das kostenlose Kinderschminken von 11.00 – 15:00Uhr nutzen können. Zusätzlich steht Ihnen zwischen 13.00Uhr und 16.00Uhr ein Sonderpädagoge der Helene-Häuseler-Schule zur Verfügung, der Sie gerne zum Thema Schule kompetent beraten wird.

Wer keine Zeit hat, den Stand zu besuchen, der kann sich auch auf der Internetseite der Gruppe informieren:
http://www.3mal21gleich-down-syndrom.de

Das Down-Syndrom – auch Trisomie 21 genannt – ist eine genetische Besonderheit, bei der das Chromosom 21 dreifach vorhanden ist. In Anlehnung daran wurde von Down Syndrome International (DSI) – dem Verein, in dem sich weltweit DS-Organisationen zusammengeschlossen haben – als Datum des Welt-Down-Syndrom-Tages der 21.3. gewählt. Zum ersten Mal wurde dieser Welt-DS-Tag am 21. März 2006 begangen.

Diese jährlich wiederkehrende Kampagne soll die Anliegen der Menschen mit Down-Syndrom dem Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen.

Der Welt-Down-Syndrom-Tag dient u.a. dazu, an die Gesellschaft zu appellieren, dies als selbstverständlich anzuerkennen, Unterschiedlichkeiten als Normalität und Teil der menschlichen Vielfalt zu begreifen. Das wichtigste Anliegen jedoch bleibt die Inklusion: die Forderung, dass jeder Mensch mit Down-Syndrom in seiner Individualität akzeptiert und sein Recht auf Teilhabe in allen Lebensbereichen anerkannt wird.

In Deutschland leben schätzungsweise 50.000 Menschen mit Down-Syndrom. Ihre Lebensumstände haben sich in den vergangenen Jahren wesentlich verbessert. Sowohl die medizinische Vorsorge und therapeutische Frühhilfen als auch erweiterte schulische und berufliche Möglichkeiten tragen dazu bei.


 

(Redaktion)

 



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