Ausstellung „Seidenstraße – Malerei von Kodir Rachimov“
Berlin. Der Kulturring in Berlin e.V. zeigt vom 19. Februar bis 30. April 2010 im Berliner Tschechow-Theater Werke des tadschikischen Künstlers Kodir Rachimov.
Kodir Rachimov wurde 1956 in Duschanbe geboren, studierte in seiner Heimatstadt Kunst und fand nach 1990 in Moskau seine künstlerische Heimat. Von Moskau aus gingen seine Bilder auf Reisen nach Ostasien, Westeuropa und Übersee und sind seitdem auf bedeutenden Ausstellungen in Italien, London, Peking und den USA zu sehen.
Kodir Rachimov ist Teilnehmer vieler internationaler Kunstwettbewerbe und wurde unter anderem mit dem Cyrill und Methodius Diplom ausgezeichnet. Neben der Malerei beherrscht er auch die Kunst der Architektur, so hat er ein Teehaus in der Stadt Boulder (USA) gebaut und eingerichtet. In seiner malerischen Kunst sind die Elemente der orientalischen Miniatur und der westlichen malerischen Schule auf wunderbare Weise miteinander verbunden. Seine Bilder sind nicht nur mit dem Pinsel, sondern mit der ganzen Seele gemalt – sind dadurch sowohl im Osten als auch im Westen verständlich und geliebt.
Werke von Kodir Rachimov befinden sich in vielen Museen der Welt und in privaten Sammlungen. Seine Bilder gehören zum Bestand der renommierten Tretjakow-Gemäldegalerie, des Museums für moderne Geschichte Russlands und des Tadschikischen Museums Beschod in Duschanbe. Seit 2008 gehört eines seiner Ölbilder zur Kunstsammlung des Deutschen Bundestages.
Die Vernissage zur Ausstellung findet am 19.02.2010, 18.00 Uhr statt. Die Ausstellung kann bis zum 30. April täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr (außer Sa. und So.) besucht werden.
Berliner Tschechow Theater
Märkische Allee 410
12689 Berlin
S-Bhf. Ahrensfelde (Endhaltestelle S7)
(Redaktion)
Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © privat
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