Bagatelle mündet in Verkehrsunfall und erheblichen Stau
Berlin. Ein geringfügiger Unfall, bei dem der Außenspiegel am Auto eines 51-Jährigen beschädigt wurde, entwickelte sich heute Morgen zum Ausgangspunkt eines weit folgenreicheren Unfalls und erheblicher Staubildung in Tegel.
Nach dem eigenständigen Personalienaustausch beider Unfallbeteiligter lenkte der 51-jährige Fahrer seinen „Mazda“ kurz nach 5 Uhr auf die BAB 111 in Fahrtrichtung Süden, ohne dass der Motor ansprang. Im Tunnel Tegel Ortskern blieb das Fahrzeug schließlich auf dem rechten Fahrstreifen liegen. Das Einschalten der „Warnblinker“ war nach Angaben des 51-Jährigen nicht möglich, da die gesamte Fahrzeugelektrik unter einem plötzlichen Gesamtausfall litt. Das aufgestellte Warndreieck vor der Gefahrenstelle wurde von einer 50-jährigen „Peugeot“-Fahrerin übersehen. Sie stieß mit dem liegengebliebenen „Mazda“ zusammen und erlitt beim Aufprall leichte Verletzungen im Oberkörperbereich. Beide Unfallfahrzeuge wurden stark beschädigt, aus dem „Mazda“ liefen Öl und Benzin aus. Die Autobahn in Richtung Süden musste etwa eine halbe Stunde lang voll gesperrt werden. Wegen Aufräum- und Reinigungsarbeiten konnte die gesamte Fahrtrichtung kurz nach 10 Uhr wieder freigegeben werden. Der technisch auffällige „Mazda“ wurde noch am Ort durch die Polizisten sichergestellt. Bei dem Einsatz waren insgesamt 15 Polizeibeamte, mehrere Rettungskräfte, die Autobahnmeisterei, eine Reinigungsfirma und ein Polizeihubschrauber eingesetzt.
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