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 05.04.2011  11:11 Uhr
 FAHRRADANZEIGE

Bei Fahrrad Restposten auf den Vorgänger setzen

Berlin. Der Fachmann mit Ladenlokal und Werkstatt, der Fahrradshop im Internet sowie auf Restposten aller Art spezialisierte Unternehmen – es gibt viele Möglichkeiten, günstige und gute Fahrräder zu erwerben.

Praktisch jeden Artikel, den es irgendwo zu kaufen gibt, gibt es an bestimmten Orten günstiger. Dann nämlich, wenn sie als Restposten zum Verkauf angeboten werden. Das Wort signalisiert zunächst einmal, dass der gesuchte Artikel teils wesentlich günstiger ist als der frühere empfohlene Verkaufspreis. Restposten bedeutet aber auch, dass es sich um ein Originalprodukt handelt, neuwertig, welches parallel zum Nachfolgemodell angeboten wird.

Der Joghurt im Supermarkt, dessen Haltbarkeitsdatum morgen abläuft, der Flachbildschirm, der einen besseren und teureren Nachfolger hat, ja sogar bei Fahrzeugen gibt es Restposten, die enorme Sparmöglichkeiten bieten. Beim PKW spricht man von Auslaufmodellen, meint aber im Prinzip dasselbe. Der Kunde kann bei Restposten auf Preisnachlässe von 50 Prozent und mehr vertrauen, absolut reicht die Spanne von einigen Cent beim Joghurt über mehrere hundert Euro beim Fahrrad bis hin zu einigen tausend Euro Vorteil, die spart, wer beim Auto auf ein Auslaufmodel setzt.

Restposten, Auslaufmodell, Einzelstück, Vorjahresmodell

Im Internet gibt es eine Vielzahl an Angeboten mit Fahrrad Restposten. Auch Bezeichnungen wie Einzelstücke oder Vorjahresmodelle führen zu einem sehr vielfältigen Angebot, das jede Fahrradkategorie einschließt und zu Nachlässen von mehreren hundert Euro führt.

Mehrere Stellen können dafür verantwortlich sein, dass ein Fahrrad Restposten auftaucht. Die Hersteller etwa haben beispielsweise ein Modell falsch eingeschätzt, sprich überbewertet, die Produktion wurde entsprechend hochgefahren, und das Ende vom Lied sind Räder, die wie Blei in den Verkaufsräumen der Spezialisten stehen. Auch der Fachhändler kann einmal eine schlechte Nase gehabt haben und hat eine Zahl geordert, die einfach nicht absetzbar war. In solchen Situationen prangen dann die großen Schilder im Schaufenster, die da verheißen Restposten. Oder etwas knapper formuliert: Sale.


 

(Redaktion)

 



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