Beleidigung endete in Rangelei
Berlin. Mehrere Personen alarmierten gestern Nachmittag die Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen.
Gegen 17 Uhr 30 kam eine 43-jährige Frau mit einem „Mercedes“ aus einer Ausfahrt herausgefahren, um in die Herzbergstraße einzubiegen. Eine 36-Jährige, die mit einem 37-jährigen Bekannten an der gegenüberliegenden Straßenbahnhaltestelle stand, lief plötzlich über die Straße und beleidigte die Autofahrerin unter anderem fremdenfeindlich und trat gegen den Pkw. Als diese die Polizei alarmieren wollte, entriss ihr die Angreiferin das Handy und zerrte sie aus dem Auto. Von ringsumher kamen Personen, um der Rangelei ein Ende zu bereiten. Eintreffenden Polizisten bot sich ein gereiztes Stimmungsbild von ca. 30 Personen, die die 36-Jährige und ihren offensichtlich alkoholisierten 37-jährigen Begleiter umringt hatten. Es soll aus der Gruppe heraus zu Körperverletzungen gegenüber den beiden gekommen sein. Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden eingeleitet. Der 37-Jährige verhielt sich während der Maßnahmen unkooperativ und provozierte die Anwesenden weiter, so dass man ihn, um eine Gefährdung anderer auszuschließen, Handfesseln anlegte und in einen Funkwagen setzte. Die 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Gegen sie wird wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung ermittelt. Die 43-Jährige kam wegen Schmerzen im Bein zur Behandlung in ein Krankenhaus.
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