Betrunken vor Polizei geflüchtet
Berlin. Zweimal haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag betrunkene Autofahrer versucht, in halsbrecherischer Fahrweise vor der Polizei zu flüchten.
Gegen 1 Uhr 20 Uhr fiel einer Funkwagenbesatzung auf dem Wilhelmsruher Damm in Reinckendorf ein weißer „VW-Polo“ auf. Dieser fuhr in einen Kreuzungsbereich ein und bremste ohne Grund mit quietschenden Reifen ab. Die Beamten entschlossen sich, den Fahrer zu kontrollieren. Dieser fuhr aber sofort auf den Gehweg und mit ausgeschalteter Beleuchtung wieder auf die Fahrbahn.
Die Verfolgungsfahrt führte durch mehrere Straßen, einen Mieterparkplatz und diverse Kreuzungen, bis der Pkw schließlich in der Wittenauer Straße gestoppt werden konnte. Bei dem 18-jährigen Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme vorgenommen und der Führerschein beschlagnahmt.
Gegen 6 Uhr endete die Flucht eines 25-Jährigen in der Otto-Marquardt-Straße in Hohenschönhausen. Der rote „Renault“ war einer Streife zunächst in der Prenzlauer Allee im Stadtteil Prenzlauer Berg aufgefallen. Als die Beamten den Fahrer überprüfen wollten, beschleunigte dieser, rammte den Funkwagen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit weiter. Dabei überquerte er mehrere Kreuzungen bei „Rot“, fuhr ein Verkehrsschild um und verursachte in der Otto-Marquardt-Straße einen weiteren Zusammenstoß mit dem immer noch folgenden Funkwagen.
Als der „Renault“ stand, sprangen zwei Personen heraus und entkamen zu Fuß. Der Fahrer und seine 24-jährige Beifahrerin wurden festgenommen. Der 25-Jährige, der unter Alkoholeinfluss stand, wehrte sich so heftig, dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten, um ihn zu überwältigen. Es stellte sich heraus, dass der Pkw bereits stillgelegt und die angebrachten Kennzeichen gestohlen waren. Der 25-Jährige hatte obendrein keine Fahrerlaubnis.
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