Das Berliner Eisbein
Berlin. Das Eisbein ist eine Berliner Spezialität. Von einer dicken Fettschicht umgeben ist das Fleisch besonders zart und aromatisch, muss allerdings auch lange gegart werden. Zusammen mit Kartoffeln und Erbsenpüree serviert ist die deftige Mahlzeit besonders in der kalten Jahreszeit ein beliebtes Gericht.
Für die Zubereitung von vier Portionen benötigt man zuerst einmal zwei Kilogramm gepökeltes Eisbein (ca. 4 Stück), vier Zwiebeln, zwei Möhren, zwei Lorbeerblätter, Gewürzkörner (Piment), eine Prise Zucker, 500 Gramm gelbe Erbsen (geschält), einen halben Bund Suppengemüse, Eisbeinbrühe, 120 Gramm mageren Bauchspeck sowie Salz und Pfeffer aus der Mühle. Wer keine großen Töpfe besitzt, kann sich unter http://www.plus.de/ entsprechende Utensilien bestellen und dabei auch noch Geld sparen.
Die Zubereitung
Wie bereits erwähnt, müssen die Eisbeine ziemlich lange garen: Knapp drei Stunden lang werden sie in einem großen Topf geköchelt, bis sie weich genug sind. Das Erbspüree braucht nicht ganz so lange, deshalb wird es erst zubereitet, wenn das Fleisch schon mindestens zwei Stunden gekocht hat. Bevor die Eisbeine in den Topf kommen, müssen sie jedoch erst einmal gewaschen und die Schwarte mit einem scharfen Messer gründlich abgeschabt werden.
Beim Kochen sollte man vorab bedenken, dass das Fleisch an Volumen zunehmen wird, weshalb es im Topf genügend Platz zum Ausdehnen braucht. Wenn die Brühe kocht, wird sie zuerst mehrere Male abgeschäumt, bevor die geschälten Möhren, Zwiebeln und Gewürze in den Kochtopf kommen. Da es sich bei dem Fleisch um kein gepökeltes Eisbein handelt, muss das Wasser nicht gesalzen, dafür aber etwas gesüßt werden – dadurch wird der Geschmack verbessert und das Fleisch bekommt eine schöne Farbe. Beim Garen ist es wichtig, dass das Fleisch die ganze Zeit von der leicht sprudelnden Brühe bedeckt ist.
Für die Zubereitung des Erbspürees wird zuerst kaltes Wasser zum Kochen gebracht. Dadurch, dass sie sehr viel Flüssigkeit aufnehmen, muss der Topf ständig mit Eisbeinbrühe aufgefüllt werden, damit sie nicht anbrennen. Sobald sie kochen, können das geputzte und geschnittene Suppengemüse sowie die Gewürze in den Topf hinzugegeben werden, allerdings sollte man nur wenig Salz verwenden, da die Brühe kräftig genug ist. Sind die Erbsen weich genug, können sie anschließend durch ein Sieb gestrichen oder mit einem Pürierstab zerkleinert werden. Wird das Püree zu dünn, kann es mit einer gekochten Kartoffel angedickt werden.
Zu guter Letzt werden der Speck und die geschälten Zwiebeln in Würfel geschnitten und in einer Pfanne (auch unter http://www.plus.de/ erhältlich) angebraten. Danach werden noch Kartoffeln aufgesetzt und anschließend mit dem Eisbein und dem Püree sowie der Speck-Zwiebel-Mischung serviert.
(Redaktion)
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