Der Bienenlehrgarten kann auf eine erste erfolgreiche Saison verweisen
Berlin. Die Kräuterbeete haben sich aufgrund der guten Pflege der Mitstreiterinnen und Mitstreiter der INU gut entwickelt und den Bienenvölkern steht eine problemlose Ruhezeit bis zum März bevor.
Die Kräuterbeete haben sich aufgrund der guten Pflege der Mitstreiterinnen und Mitstreiter der INU gut entwickelt und den Bienenvölkern steht eine problemlose Ruhezeit bis zum März bevor, da die fachliche Vorsorge der Imkerinnen und Imker das gesundheitliche Wohlergehen als auch die Nahrungsbedingungen für den Winter berücksichtigt hat. Damit dürfen sich ihre Schützlinge in die wohlige Behausung zurückziehen und die Unbilden der nächsten Zeit überdauern. Erst im (hoffentlich) sonnigen März erfüllen sich die neugierigen Erwartungen nach Flugbewegungen im Bienengarten.
Die Kolleginnen und Kollegen des bezirklichen Werkhofes schufen im Bienenlehrgarten einen wesentlichen Beitrag zur Vervollständigung des Projektes. Sie konnten die Brücke, die ursprünglich das Gewässer überspannte, jedoch im Laufe der Zeit erhebliche Mängel aufwies, rekonstruieren und an alter Stelle wieder errichten. Es handelt sich um eine Stahlkonstruktion, die mit Holz verkleidet ist. In einem kleinen Festakt nahmen die Akteurinnen und Akteure des Imkervereins, der INU und die Kollegenschaft des Natur- und Umweltamtes das neue Bauwerk mit einem kleinen Spaziergang unter die Füße. Das erhabene Gefühl, über das Wasser gehen zu können und sein Antlitz spiegeln zu sehen, stellt insbesondere für Kinder immer wieder ein erhebendes Erlebnis dar und bereichert den Bienengarten ganz besonders.
Mit dem Bienenlehrgarten schaffen die Beteiligten für die Kinder und Jugendlichen des Bezirkes ein abwechslungsreiches und interessantes Bildungsangebot. Seit Anfang Mai 2011 gibt es hier eine Arbeitsgemeinschaft Junge Imker, die von Schülerinnen und Schülern des angrenzenden Melanchthon-Gymnasiums genutzt wird.
Unsere Honigbiene kann in den Städten nur überleben, wenn sie von Imkerinnen und Imkern in Bienenkästen betreut wird. Wir verdanken ca. 70 bis 80 % aller Früchte und Samen der Bestäubungsleistung der Honigbiene. Wenn wir uns weiterhin an blühenden Blumen und gesunden Früchten erfreuen wollen, müssen wir die Bienenvölker und die Imkerei in der Stadtlandschaft fördern. Auch hierin liegt ein wesentliches Argument für den Bienenlehrgarten in Marzahn-Hellersdorf.
(Bezirksamt Mahrzahn- Hellersdorf)
Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Natur- und Umweltamt: Marzahn-Hellersdorf
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