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 16.08.2010  10:32 Uhr
 HANDBALL

Füchse erreichen Platz 5 beim Schlecker-Cup

Berlin. Beim Schlecker-Cup in Ehingen bei Ulm bekamen es die Füchse Berlin ausschließlich mit Champions League-Teilnehmern zu tun.

Entsprechend waren dann auch die Aufgaben, die Gruppenspiele gegen MKB Veszprem (26:30) und Montpellier HB (27:34) wurden verloren. Beim Spiel um Platz 5 hatten die Füchse dann allerdings die Chance auf ein versöhnliches Turnierende. Gegen Ademar Leon gewann Dagur Sigurdsson mit seinem Team das abschließende Turnier um Platz 5 mit 34:30 (17:14).

Nach der Anreise am Freitag mussten die Füchse Berlin am Samstag gleich zu ungewohnter Uhrzeit um 11:00 Uhr in Ehingen auflaufen. Gegen die Ungarn, die wir alle anderen Turnierteilnehmer für die Champions League qualifiziert sind, behaupteten sich die Füchse über weite Strecken gut. Beim 26:26 konnten die Füchse nochmals ausgleichen und Dagur Sigurdsson suchte die Entscheidung. Hatte der Füchse-Coach bereits zuvor verschiedene Abwehrsysteme und Angriffsformationen ausprobiert, schickte er nun einen siebten Feldspieler ins Spiel. Veszprem konnte dies allerdings ihrerseits zu leichten Toren nutzen und das Spiel gegen die Füchse entscheiden. Mit fünf Toren steuerte Michal Kubisztal die meisten Füchse-Tore zum 26:30 (16:15) bei.

Am frühen Nachmittag ging es weiter, Gegner der Füchse war Montpellier HB um den Superstar Nikola Karabatic. Der letztjährige CL-Viertelfinalist ließ den Berlinern keine Chance. Die Abwehr der Franzosen schien unüberwindbar, während Montpellier sich die Chancen erarbeitete und konsequent nutzte. Bereits beim 8:18 zur Halbzeit war der Unterschied deutlich zu sehen. Im zweiten Durchgang konnten die Füchse immerhin Schadensbegrenzung betreiten, häufige Wechsel des Gegners nutzen und die Niederlage mit 27:34 (8:18) im erträglichen Rahmen gestalten. Spielmacher Bartlomiej Jaszka erzielte allein sechs Treffer für die Berliner.

Damit ging es für die Füchse am Sonntag gegen Ademar Leon um Platz 5. Im Spiel gegen den spanischen Spitzenclub konnte erstmals auch Alexander Petersson für die Füchse auflaufen. \"Man hat gesehen, wozu er in der Lage ist und dass er uns weiterhelfen wird\", war Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning mit dem Auftritt des Linkshänders zufrieden. Nach der leichten Lungenentzündung in den vergangenen beiden Wochen spielte Petersson in beiden Halbzeiten zwar jeweils nur zehn Minuten, erzielte aber gleich das 1:0 und setzte während seinem Einsatz Akzente. Die Füchse konnten dann auch das Spiel bestimmen und vor allem im zweiten Durchgang davonziehen. Großen Rückhalt hatte dabei Petr Stochl, der im zweiten Durchgang im Tor stand und beim 32:23 sogar einen Vorsprung von neun Toren festhielt. Am Ende kamen die Spanier zwar nochmals etwas heran, der Füchse-Sieg war aber nicht gefährdet. Die Füchse gewannen am Ende mit 34:30 (17:14), Ivan Nincevic erzielte dabei 7/1 Treffer.


 

(Füchse Berlin)

 



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