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 14.07.2010  09:18 Uhr
 MONEYBOOKANZEIGE

Haushaltsbuch im iPhone

Berlin. Apple bietet ein digitales Haushaltsbuch - MoneyBook - mit dem die Übersicht über die monatlichen Einnahmen und Ausgaben gewahrt werden kann.

Das Stichwort Haushaltsbuch gilt auf den ersten Blick immer noch etwas altbacken, konservativ und spießig. Allerdings wissen wohl die wenigsten Leute auf Anhieb, wie viel ihnen am Ende des Monats nach Abzug aller Kosten noch übrig bleibt und man hat meist keinen Überblick über den Ausgleich von Einnahmen und Ausgaben. Jetzt bietet Apple sogar eine App für ein digitales Haushaltsbuch auf dem iPhone an: das MoneyBook.

Konsum- und Kauflust durch Werbeüberflutung

Slogans wie „Geiz ist geil“ suggerieren dem Verbraucher, dass er durch den Kauf von Sonderangeboten Geld spart und echte Schnäppchen macht. In Wahrheit aber verführt das Überangebot an Werbungen und Sonderangeboten den Konsumenten zum Kauf von Dingen, die er objektiv nicht unbedingt gebraucht hätte. Aber es war billig und das hat verführt. Einen Überblick über seine wirklichen Bedürfnisse und die ihm zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel hat er dann meist nicht mehr. Oft fragt man sich am Ende des Monats, wo denn all das Geld schon wieder hin ist. Es scheint wie Sand durch die Finger zu rinnen.

Das analoge Haushaltsbuch

Um dafür einen besseren Überblick zu haben, kann man Monat für Monat ganz einfach Buch führen. Am einfachsten geht es mit einem Blatt Papier und drei Spalten: Gegenstand, Einnahmen und Ausgaben. Monatliche Standardausgaben wie Miete, Wasser, Strom sowie das Monatsticket für die öffentlichen Verkehrsmittel kann man schon immer im Vorfeld eintragen, um besser kalkulieren zu können. Einkaufszettel sollte man nach dem Einkauf immer direkt einordnen und im Haushaltsbuch aufbewahren. So verprasst man nicht unnötig Geld, sondern kann Reserven für den nächsten Urlaub oder den anstehenden Hausbau anlegen.

MoneyBook von Apple

In digitaler Form bildet die App MoneyBook die Neuheit auf dem App-Markt. Mit MoneyBook behält man Monat für Monat einen guten Überblick und hat das MoneyBook im iPhone stets zur Hand. So könnte man theoretisch immer sofort seine Ausgaben eintragen und kleine Rechnungen, wie der Kaffee auf dem Weg oder ein kleiner Einkauf im Drogeriemarkt werden bei der Kalkulation nicht mehr vergessen. In das MoneyBook kann man seine monatlichen Einnahmen, Ausgaben und finanziellen Reserven eingeben. Es handelt sich allerdings um eine reine Offline-App, so dass zum Beispiel Überweisungen via Online-Banking nicht ausgeführt werden können.

Monatliche Ein- und Auskünfte lassen sich in bestimmte Kategorien einteilen und benennen: So fällt der neu angeschaffte Haarföhn zum Beispiel in die Spalte „Elektronik“. Monatliche Einnahmen wie Lohn und Ausgaben wie Miete und Strom können so generiert werden, dass sie Monat für Monat automatisch im MoneyBook vermerkt werden. Nachteilig ist bisher noch, dass sich die regelmäßigen Ein- und Auskünfte nicht flexibel einstellen lassen (wenn man also zum Beispiel nur alle drei Monate einen bestimmten Betrag verdient oder wenn das Geld an jedem zweiten Montag des Monats eintrifft). So gilt das MoneyBook zusammenfassend schon als positiv zu beurteilen, auch wenn es noch einige Punkte gäbe, die ausbaufähig sind. Dazu hat Apple aber ja noch Zeit, und kann dieses erste Pilotprojekt noch weiter optimieren.


 

(Redaktion)


 

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