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 19.09.2011  17:33 Uhr
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Immobilien als Kapitalanlage

Berlin. Der Bau eines Hauses wird gerade heute auch als eine langfristige Kapitalanlage angesehen. In Zeiten der Wirtschaftskrise und unsteter Aktienkurse sind Immobilien als beständige Wertanlage wieder so gefragt wie schon lange nicht mehr. Neben der besagten Wertstabilität und einer potenziellen Ertragsquelle durch Mieteinnahmen sind Immobilien auch unter steuerlichen Aspekten interessant.


Die steuerlichen Vorteile

Kein London Bullion Market, kein Bayerisches Münzkontor, kein Barrengold und auch keine Goldmünze kann so große Wertsteigerungen und Steuervorteile garantieren, wie sie – zumindest vereinzelt – bei Immobilien vorkommen. Spezielle Werbungskosten können zum Beispiel bei vermieteten Immobilien mit den entsprechenden Mieteinnahmen verrechnet werden. Sollten die besagten Werbungskosten die Mieteinnahmen übersteigen, kann das steuerlich geltend gemacht werden. Diese Angaben werden im Rechnungswesen "Verluste aus Vermietung und Verpachtung" genannt und sind in einigen Fällen nicht unerheblich. Die Finanzierungskosten (Zum Beispiel Kreditzinsen, Nebenkosten und Geldbeschaffungskosten), diverse Abschreibungen (Absetzung für Abnutzung), der Erhaltungsaufwand und andere, vergleichbare Werbekosten fallen in diese Rubrik.

Der Immobilienkauf – Worauf ist zu achten?

Beim Kauf einer oder mehrerer Immobilien als Kapitalanlage sind mehrere Dinge zu beachten. Erfahrene Immobilienhändler achten zunächst auf den signifikantesten Faktor bei allen Immobiliengeschäften: Die Lage! Im Prinzip kann man sagen, dass nichts für die Wertsteigerung beziehungsweise die Wertminderung so ausschlaggebend ist wie die Lage eines Objektes. Sie beeinflusst nicht nur die Vermietbarkeit des jeweiligen Hauses, sondern auch die Wertentwicklung und den späteren Wiederverkauf. Ganz besonders trifft dieser Umstand auf Eigentumswohnungen zu. Natürlich ist auch das Haus mit seinen Eigenschaften, seinem Zustand und der jeweiligen Einrichtung/Ausstattung von großer Wichtigkeit. Für Vermieter spielen vor allem der Wohnungszuschnitt, die Anzahl der vermietbaren Wohnungen im Objekt und selbstverständlich auch der Preis eine große Rolle.

Welche Anlagearten gibt es?

Genau wie bei anderen Kapitalanlagen gibt es auch bei den Immobilien verschiedene Anlagemöglichkeiten. Grundsätzlich kann man sagen, dass Neubauwohnungen prinzipiell als Anlage gut geeignet sind. Dieser Umstand beruht auf der Tatsache, dass sich die Wohnungen einerseits unter optimalen Voraussetzungen vermieten lassen und sie andererseits mit einem höheren Prozentsatz steuerlich (hier greift wieder die „Absetzung für Abnutzung“) abgesetzt werden können. Im Gegensatz zu einem Altbau rechnet sich die Immobilie also schneller. Für jemanden, der schon ein wenig Erfahrung auf dem Gebiet der Immobilienvermietung hat und sich auch an größere Projekte herantraut, kann ein Mehrfamilienhaus ebenfalls eine lohnende Investition sein. Wer hier klug kalkuliert, kann durch eine solche Immobilie einen beträchtlichen Gewinn erwirtschaften. Wir wollen aber davon abraten, bei mangelnder Erfahrung eine solche Immobilie zu kaufen und zu vermieten. Diesbezüglich sollte man sich auf jeden Fall von Fachleuten beraten lassen.


 

(Redaktion)

 



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