In Europa auf Wandertour gehen
Berlin. Um für die erste Wandertour in Europa gerüstet zu sein, braucht es nicht nur passende Informationen für spannende Routen, sondern auch einen kleinen Guide dazu, welche Utensilien für das Wandern gebraucht werden.
Mit dem passenden Rucksack auf dem Rücken kann das Wandern dann auch schon bald losgehen.
Die wichtigsten Vorbereitungen
Für eine gute und sichere Tour sollten genügend Hilfsmittel und ausreichend Proviant eingepackt werden. Zum Tragen der Lasten eignen sich sehr gut Rucksäcke, welche auch Trekker genannt werden, jede Menge Stauraum bieten und trotzdem gut zu tragen sind. Komfort steht bei vielen Herstellern ganz oben auf der Liste, da so ein Trekker oft über 6 Stunden getragen werden soll. Mit einem Deuter Aircontact 65+10 sind schon einmal für 65 Liter Stauraum, in dem Platz für alle Wanderutensilien ist, gesorgt und weiterer 10 Liter Stauraum sind durch die Balgtaschen, die eine Möglichkeit für Getränkeaufbewahrung bieten, gegeben. In einen Rucksack dieser Größe passen eine aufblasbare Isomatte, ein Camping-Schlafsack und frische Outdoor-Kleidung und zudem sollte noch genügend Platz für Hygieneartikel, Medikamente, ein Taschenmesser und einen Gaskocher sein. Auch Proviant für mehrere Tage darf nicht vergessen werden und sollte noch im Rucksack Platz finden. Im Sommer ist außerdem eine Sonnencreme sehr wichtig, da die Sonne in Bergregionen zum Teil sehr stark ist.
Der Kleidungsstil sollte auch zu der Outdoor-Aktivität passen und nach dem Zwiebelprinzip angewandt werden. Das bedeutet, dass mehrere dünne Schichten angezogen werden, die aus Funktionskleidung, T-Shirt, Fleece-Jacke und Weste bestehen. Je nach Jahreszeit kann beim Zwiebelprinzip dann gewählt werden, ob mehr oder weniger Klamotten angezogen werden. Sollte auf der Tour mit Regenwetter gerechnet werden, dann kann noch eine Regenjacke im Deuter Aircontact mitgeführt werden.
Beliebte Wandergebiete
Beliebte Wandergebiete in Europa gibt es viele, da oft nicht nur die traditionellen Wanderwege gewählt werden, sondern auch immer neue Routen entdeckt werden. Ein Wanderurlaub kann nicht nur auf eigene Faust unternommen werden, vielmehr gibt es auch geführte Touren. Bei Wanderungen mit Führung sind die Übernachtung aber meist in Hotels geplant, wodurch der Abenteueraspekt im Vergleich zur selbstständigen Hüttentour ein wenig auf der Strecke bleibt. Wer die Natur aber selbst erleben will, der sollte die Wandertour alleine oder mit guten Freunden planen. Sehr beliebt sind vor allem Norwegen und Finnland, die mit ihren weiten Landschaften, hohen Bergen und schönen Fjorden begeistern können. Aber auch im Süden gibt es Gebiete in Österreich, Italien oder Frankreich, die erlebnisreiche Routen anbieten. Den Norden sollte man aber lieber im Sommer erkunden, denn zu der Zeit gibt es mehr Sonnenstunden als im Winter, in dem dann nicht so lange Strecken zurückgelegt werden könnten. Auf vielen Routen befinden sich auch Hütten, in denen man übernachten kann. Anderenfalls kann auch ein gutes Zelt als Unterkunft dienen. In dem Fall ist die Wanderroute auch nicht von vorgeschriebenen Wanderwegen abhängig. Sollte aber eine eigene Route gewandert werden, dann sollten auch Kompass und aktuelle Karten unbedingt mit im Gepäck sein. Generell wird das Mitführen von Karten auf Wandertouren empfohlen .
(Redaktion)
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