Keine Zeit für verletzten Fußgänger
Berlin. Ein Autofahrer, der gestern Nachmittag in Rahnsdorf einen Fußgänger angefahren hatte, wartete nicht auf das Eintreffen von Polizei und Feuerwehr.
Ein Autofahrer, der gestern Nachmittag in Rahnsdorf einen Fußgänger angefahren hatte, wartete nicht auf das Eintreffen von Polizei und Feuerwehr. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein „Passat“-Fahrer gegen 17 Uhr 10 zunächst einem 36-Jährigen die Vorfahrt genommen, als er von der Schönblicker Straße links in die Fürstenwalder Allee abbog. Der 36-Jährige beobachtete anschließend, wie der vor ihm fahrende „Passat“ einen Fußgänger erfasste, der die Straße überqueren wollte. Der Unfallverursacher stieg aus dem Fahrzeug, gab gegenüber dem 36-jährigen Zeugen an, keine Zeit zu haben und händigte widerwillig seinen Ausweis aus. Anschließend fuhr er davon. Alarmierte Polizeibeamte konnten den 44-jährigen Tatverdächtigen an dessen Wohnanschrift nicht antreffen. Der 82-jährige Fußgänger kam mit Verdacht auf Hand- und Beinbruch sowie Kopfplatzwunden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.
(Polizei Berlin)
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- 21.05.
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