Opfer - Eine Ausstellung
Berlin. Mut zum Hinsehen erfordert die Ausstellung „Opfer“, die im Foyer des Polizeipräsidiums am Donnerstag, den 9. September, um 11 Uhr eröffnet wird.
Studentinnen und Studenten der Bauhaus-Universität Weimar haben unter der Leitung von Prof. Werner Holzwarth und Hochschuldozent Peter Gamper in Zusammenarbeit mit dem WEISSEN RING Kampagnen gegen häusliche Gewalt und sexuelle Misshandlungen von Kindern und Frauen gestaltet.
Das Projekt zeigt in eindringlicher, unbequemer und provokanter Art und Weise Zustände, die für einen Teil der Bevölkerung undenkbar sind und für einen anderen Teil die bittere Realität darstellen. Doch während sich in der Regel alles auf den Täter konzentriert, gerät das Opfer schnell ins Abseits. Aus diesem Grund arbeitet die Berliner Polizei seit Jahren erfolgreich mit der Opferschutzorganisation WEISSER RING zusammen, die mit dieser Ausstellung ein größeres Bewusstsein in der Bevölkerung für die Opfer schaffen möchte. Denn wer sich mit den Opfern von Straftaten solidarisch erklärt und ihnen Aufmerksamkeit schenkt, übernimmt auch ein Stück gesellschaftliche Verantwortung.
Polizeipräsident Dieter Glietsch und die Landesvorsitzende Berlin WEISSER RING e.V., Sabine Hartwig, werden die Gäste der Ausstellungseröffnung, zu der jeder herzlich eingeladen ist, begrüßen. Die Ausstellung kann vom 09.09.2010 bis zum 07.10.2010 im Foyer des Polizeipräsidiums Berlin am Platz der Luftbrücke 6 in Tempelhof täglich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr unter Vorlage des Personalausweises besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.
Anmeldungen zur Ausstellungseröffnung sind bis zum 7. September 2010 unter folgender Anschrift möglich:
Der Polizeipräsident in Berlin
Öffentlichkeitsarbeit
PPr St 422
Frau Frank
Tel.: 030/ 4664-904220
Fax: 030/ 4664-904299
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