Positive Bilanz zur Leichathletik WM Berlin 2009
Berlin. Die Leichtathletik WM Berlin 2009 war nicht nur ein Sportereignis der Superlative, sie war auch wirtschaftlich ein Erfolg. Berlin lag bei den Kosten der WM um fast 5 Mio. € besser als geplant. Diese positive Bilanz zog Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit gemeinsam mit Dr. Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, am 8. Februar 2010 auf einer Pressekonferenz im Berliner Rathaus.
Wowereit: „Berlin hat sich erneut nach der Fußball-WM weltweit als gastfreundliche und tolerante Metropole dargestellt. Nicht nur das Olympiastadion, sondern die ganze Stadt wurde zum Schauplatz eines friedlichen und erlebnisreichen Festes des Sports. Auch Berlin ist ein Gewinner der WM. Wir haben weltweit hohe Aufmerksamkeit erzielt und uns als Ausrichterstadt für internationale Großveranstaltungen etabliert. Als Reiseziel wurde Berlin weiter aufgewertet. Das belegen die hohen Steigerungsraten von Besuchern und Übernachtungen in Hotels. 120 Mio. € haben die WM-Besucher in Berlin ausgeben. Ein Gewinn für unsere Wirtschaft und das Image unserer Stadt. Ich freue mich ganz besonders, dass wir die Leichtathletik WM auch wirtschaftlich positiv abschließen können. Wir liegen um ca. 5 Mio. € unter den kalkulierten Kosten. Ein Erfolg der Sportstadt Berlin entgegen mancher Schwarzmalerei in den Medien.“
Dr. Clemens Prokop: „Die gelungene Leichtathletik-WM hat herausragende sportliche Leistungen präsentiert, die durch neue Weltrekorde gekrönt wurden. Sie war auch für die Deutsche Mannschaft und somit die Deutsche Leichtathletik im Ergebnis ein großartiger Erfolg: Zwei Goldmedaillen, sieben weitere Medaillen und Platz sechs in der Nationenwertung nach Medaillen lassen für die Zukunft der Leichtathletik hoffen.“
(Redaktion)
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