Quartiersentwicklung im Fokus: Vorschläge für Projekte bis zum 15. Februar einreichen
Berlin. Die Gegenden rund um die Biesenbrower Straße und die Ribnitzer Straße in der Großsiedlung Hohenschönhausen sowie das Gebiet am Tierpark in Friedrichsfelde-Nord sind in ihrer sozialen Entwicklung gefährdet. Das ergab das Monitoring Soziale Stadtentwicklung, das die Senatsverwaltung 2009 veröffentlicht hat.
Die Häufung sozial belastender Faktoren fordert schnelles und nachhaltiges Handeln vom Bezirk. Deshalb hat das Bezirksamt für die Haushaltsjahre 2010 und 2011 einen Etat von jeweils 250.000 Euro festgelegt, der für Maßnahmen und Projekte eingesetzt wird, die dem Negativtrend in den drei Gebieten nachhaltig entgegen wirken.
Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in ihrem sozialen Umfeld, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen, zu stärken, Familien durch Elternbildungsangebote zu unterstützen. Jugendlichen können spezielle Angebote zur Berufsfindung und beim Übergang zur Berufsausbildung unterbreitet werden. Zudem soll das Selbsthilfepotenzial von Bewohnerinnen und Bewohnern entwickelt und bürgerschaftliches Engagement gefördert werden.
Um die Projektvorschläge, deren Umsetzung und Abrechnung zu koordinieren, hat sich am 21. Januar ein Begleitgremium „Quartiersentwicklung“ konstituiert. Das Gremium besteht aus Mitgliedern der Bezirksverordnetenversammlung und Vertreterinnen und Vertretern der Fachämter. Die Leitung des Gremiums hat die Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich übernommen.
Projektvorschläge können bis zum 15. Februar 2010 beim Bezirksamt Lichtenberg, Büro der Bezirksbürgermeisterin, 10360 Berlin eingereicht werden.
Das Vorschlagsformular und Informationen zum Verfahren finden Vereine und Projektträger im Internet.
(Redaktion)
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