Räuber vom Pech verfolgt
Berlin. Polizeibeamte nahmen gestern Nachmittag einen Räuber in Lichtenrade fest.
Gegen 17 Uhr 30 betrat der 29-Jährige ein Geschäft in der Goltzstraße, bedrohte den Geschäftsinhaber mit einem Messer und forderte ihn auf, die Kasse zu öffnen. Nachdem der Täter das Geld entnommen hatte, zwang er den 19-Jährigen sich auf den Boden zu legen, trat ihm gegen den Kopf und flüchtete daraufhin in unbekannte Richtung. Das Opfer, welches leichte Verletzungen erlitten hatte, konnte eine detaillierte Täterbeschreibung abgeben.
Wenig später wurde eine Polizeistreife zu einer hilflosen Person gerufen, die in einer Bushaltestelle in der Buckower Chaussee schlief. In dem alkoholisierten Mann erkannten die Beamten den Räuber und nahmen ihn fest.
Bei der Feststellung der Personalien stellte sich heraus, dass der Mann bereits am Morgen einen Ladendiebstahl in einem Lebensmittelgeschäft am Mariendorfer Damm begangen hatte. Dabei wurde er von dem Ladendetektiven gegen 9 Uhr beobachtet, als er Waren in seinen Rucksack steckte. Der 29-Jährige brachte den Langfinger in ein Büro, in dem er von alarmierten Polizeibeamten festgenommen wurde. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er am Vormittag aus dem Gewahrsam entlassen.
Der Täter wurde erneut ins Gewahrsam gebracht, der Kriminalpolizei überstellt und soll heute im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt werden.
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