Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr
Berlin. Polizeibeamte des Abschnitts 26 führten gestern Abend in Charlottenburg einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogenmissbrauch im Straßenverkehr durch.
Dabei wurden sie von Beamten der Verkehrspolizei und der Polizeischule unterstützt. In der Zeit von 18 Uhr 45 bis 23 Uhr 15 überprüften die Polizisten in einer am Rankeplatz eingerichteten Kontrollstelle insgesamt 60 Fahrzeuge. Von den in gleicher Anzahl überprüften Personen mussten sich 24 einem Drogen- und vier weitere einem Atemalkoholtest unterziehen. Bei neun Männern leiteten die Beamten Strafermittlungs- und Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Führens eines Kraftfahrzeugs unter Einfluss von Drogen ein.
Einer von ihnen, ein 41-jähriger „Jeep“-Fahrer, war zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Bei der Überprüfung seines Fahrzeuges gegen 20 Uhr 50 entdeckten die Beamten eine scharfe Schusswaffe in der Form eines Spazierstocks und beschlagnahmten selbige wie auch im Auto aufgefundenes Rauschgift. Der Mann musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen und sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis entgegen.
Darüber hinaus waren zwei Autofahrer alkoholisiert unterwegs. In sechs Fällen untersagten die Polizisten bei den Überprüften die Weiterfahrt. An dem Einsatz waren rund 35 Polizisten beteiligt.
(Polizei Berlin)
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