Senat konkretisiert nach Schulreform Pläne zur Zukunft von Berlins Schulen
Berlin. Die Zahl der Berliner Schülerinnen und Schüler wird im Trend in den kommenden Jahren sinken. Dies ist die wichtigste Aussage des sogenannten Schulentwicklungs-Teilplans „Schulnetz Schulen der Sekundarstufe I“. Er wurde dem Senat heute vom Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, vorgelegt. Die Vorlage wird nun an den Rat der Bürgermeister weitergeleitet.
In Bezirken mit künftig fallenden Schülerzahlen werden Schulen dem Bedarf entsprechend zusammengelegt werden müssen. Wo – entgegen dem Trend – mit längerfristig steigender Nachfrage zu rechnen ist, können vorhandene Schulen weiterentwickelt und die Kapazitäten erweitert werden.
Der Plan beschreibt für jeden Bezirk die künftige Nachfrageentwicklung. Er benennt die jetzigen und künftigen Schulen und Standorte gemäß der bezirklichen Planung. Er gibt Auskunft über die Kapazität der einzelnen Standorte und weist auf die Inanspruchnahme von Filialen sowie den Mitteleinsatz im Rahmen des Konjunkturprogramms II hin.
Darüber hinaus wird die voraussichtliche Entwicklung an den Gymnasien sowie den Integrierten Sekundarschulen bezüglich der Plätze in der gymnasialen Oberstufe beschrieben.
Der Plan hält auch die wichtigsten Neuerungen der gegenwärtigen Schulentwicklung fest: Mit der Schulreform werden bis zum Schuljahr 2011/12 aus den 148 Haupt-, Real- und Gesamtschulen 120 neue Integrierte Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen.
Wesentliche Teile des noch geltenden Schulentwicklungsplans 2006-2011 sind aufgrund der Einführung der Integrierten Sekundarschule nicht mehr zutreffend. Deshalb erfolgt jetzt eine Neubearbeitung in Teilen der Planung bis 2016.
(Redaktion)
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