Verletzung selbst beigebracht
Berlin. Frau täuscht Hergang einer Stichverletzung vor.
Wie berichtet hatte eine 32-jährige Frau gestern gegen 22 Uhr die Rettungskräfte der Feuerwehr selbst zu ihrer Wohnanschrift in die Finsterwalder Straße gerufen, da sie eine Stichverletzung hatte. Der zunächst gegen den 34-jährigen Lebensgefährten geführte Tatverdacht hat sich nicht bestätigt. Intensive Ermittlungsarbeiten der Mordkommission führten zur Klärung des Falls. Die Verletzte und der Tatverdächtige gaben übereinstimmend und unabhängig von einander an, dass sie sich die Verletzung selbst beigebracht hatte. Dafür sprach auch die Spurenlage in der Wohnung.
Der Lebensgefährte wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.
Gegen die 32-Jährige wird jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen der Vortäuschung einer Straftat eingeleitet.
(Polizei Berlin)
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- 23.05.
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