„Weggesprengt. Die Versöhnungskirche im Todesstreifen der Berliner Mauer"
Berlin. Die 1985 gesprengte Versöhnungskirche im Mauerstreifen an der Bernauer Straße ist Gegenstand eines Vortrags am Sonntag, dem 6. Dezember, um 15 Uhr im Museum Lichtenberg, Türrschmidtstraße 24.
Unter dem Titel „Weggesprengt. Die Versöhnungskirche im Todesstreifen der Berliner Mauer 1961 -1985“ lädt das Museum zum Gespräch mit Dr. Christian Halbrock, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und Autor verschiedener Publikationen, u.a. zum Thema Stasi und Kirche.
Das Schicksal der Versöhnungskirche in der Bernauer Straße, die seit 1961 im Mauerstreifen stand und im Januar 1985 gesprengt wurde, ist inzwischen zum zentralen Bestandteil des Erinnerns in der Berliner Gedenkkultur geworden. Die Versöhnungskirche bietet historisch wie auch aktuell umstrittene Vorgänge. War die Sprengung unabwendbar oder hatte der DDR-Staat und seine Grenztruppen „Helfer“, die einen reibungslosen, weitgehend protestfreien Abriss ermöglichten?
(Redaktion)
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