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 24.11.2009  12:46 Uhr
 SPANISCHE TIERE E.V.

Zusammen ist man weniger allein: Ihre Unterstützung ist gefragt!

Berlin. Wer selbst Tiere hat, weiß genau, wie sehr einem die Vierbeiner ans Herz wachsen können. Nur leider haben nicht alle Tiere das Glück, von einem liebevollen Herrchen oder Frauchen aufgenommen zu werden. Der Verein "Spanische Tiere" engagiert sich deshalb für den Tierschutz, denn der sollte nicht an der Landesgrenze aufhören.

Der deutsche Verein kümmert sich in Spanien um Hunde und Katzen, die oftmals verstört und in desolatem Gesundheitszustand sind. Vor Ort versuchen die engagierten Helfer bei der medizinischen Versorgung und bei Kastrationsprojekten zu helfen.

Hier in Deutschland hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, ein passendes, liebevolles und endgültiges Zuhause für die Tiere zu finden. Einige Tiere aus Spanien leben bereits in deutschen Tierheimen und suchen eine neue Familie.

Rüde Teo ist fröhlich und verspielt und freut sich auf eine neue Familie in Deutschland, Copyright:
Rüde Teo ist fröhlich und verspielt und freut sich auf eine neue Familie in Deutschland

Die Tiere sollen allerdings nicht wahllos vermittelt werden. Damit die Vierbeiner und ihre neuen Familien auch wirklich zusammenpassen, können die Helfer Auskunft über den Charakter der Tiere geben.

Spanische Tiere e. V. ist auf das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder angewiesen. Jede Form der Unterstützung hilft, ihre Arbeit auszubauen. Auch kleine Spenden sind willkommen!

Sie sind an einer aktiven oder passiven Mitgliedschaft interessiert oder möchten Sie gerne spenden? Die Tiere werden es Ihnen danken!

Es gibt viele Möglichkeiten, den Verein zu unterstützen:

Sie möchten eines der Tiere adoptieren oder den Verein anderweitig unterstützen? Ihre Ansprechpartnerin für den Raum Berlin Sabine Reibeholz, hilft Ihnen gerne weiter. 

Kontakt: Tel.: 030 / 40103207
Mailadresse:Sreibi@Aol.com


 

(Redaktion)

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Petra Beinecke

 



7 Kommentare »
Ihr Kommentar
 
25.11.09 14:52
xXx-trem
Spanische Tiere in deutschen Wohnzimmern,
Warum ausgerechnet spanische Tiere? Um das schöne Ferienimage aufrecht zu erhalten? Eine Freundin von mir arbeitet in einem Tierheim. Sie hat tagtäglich Notfälle, verwahrloste und ausgesetzte Haustiere sind da auch Tagesordnung, dann werden zig Tiere täglich mit fadenscheinigen Argumenten abgegeben. Die Tierheime in Deutschland platzen aus allen Nähten, finanzielle Möglichkeiten reichen auch nur für die Grundversorgung, die meisten Angestellten arbeiten auf 1,50€/Std Basis oder ehrenamtlich, weil es nicht anders geht. Also warum ein Tier aus Spanien, mit Überführung und Quarantäne, wenn die Bedürftig doch vor unserer Haustür liegt. Oder sehnen sich heimische Haustiere nicht nach Liebe, Zuneigung und ein schönes Zuhause?

Erst vor der eigene Haustür kehren, dann kann man sich um den Rest kümmern!
29.11.09 11:33
Sabine Reibeholz
Warum nicht aus Spanien
Ebenso könnten sie in Ungarn, Polen oder Deutschland sein. Es sind in jedem Fall arme Tiere. Wir sind Europa und wenn jeder ein bisschen macht, dann wird es für die Tiere überall besser. Ich habe auch 2 Tiere aus dem Deutschen Tierschutz und immer wieder nehmen wir auch arme Deutsche Tiere auf. Aber spezialisiert haben wir uns auf Spanien. Andere Vereine auf Polen oder Ungarn .........und sicher helfen viele ehrenamtliche Tierschützer in Deutschland. Das ist auch gut so.
Übrigens brauchen die Tiere nicht in Quarantäne, wenn sie aus Spanien kommen. Sie müssen geimpft sein, haben ein komplettes Blutbild, sind gechipt und entwurmt. Außerdem werden sie kastriert, damit sie sich hier nicht vermehren können. Wenn sie dazu noch zu klein sind, dann wird es später nachgeholt.
Besser wäre es natürlich, wenn in Spanien oder auch anderswo noch mehr Kastrationsprogramme durchgeführt werden könnten.
Wir arbeiten dran .........
Es gibt Menschen, die nicht nur vor der eigenen Haustür kehren.
29.11.09 13:21
onkelchris31
Ich bin erstaunt und entäuscht
Ich bin doch etwas erstaunt und entäuscht über die Aussage des ersten Kommentares.
Mögen Sie nur deutsche Tiere? Mögen Sie auch nur deutsche Menshen?
Das die Tierheime voll sind, ist schon richtig aber wenn man sich mal damit richtig befasst, wird man feststellen, dass in den Deutschen Tierheimen mindestens die Hälfte der Tiere aus dem Ausland kommen. Und wenn man sich mit dem Thema Auslandstierschutz mal richtig befassen würde, wird man merken, dass diese sich auch innerhalb Deutschland um in Not geratene Tiere kümmern und helfen wie es ihre Kapazität zu lässt.
Sind wir nicht eine EU? Haben es nicht alle Tiere verdient? Sind Tiere aus dem Ausland minderwertig? Können Sie als Tierliebhaber in die Augen eines geschundenen Tieres schauen und sagen, du hast hier nichts zu suchen? Ich denke, Sie haben sich noch nicht richtig mit Tierschutz befasst und den Anblick eines (ich betone EINES) geschlagenen, geschundenen Tieres live erlebt. Ein Tier kann sich, egal wo es her kommt, nicht vor dem schützen und dem fliehen, was die Menschen ihm antun. Sie haben nicht die Möglichkeit ihre Koffer zu packen um sich aus dem Elend zu befreien, so wie ein Mensch es könnte. Sie können nicht ins Krankenhaus gehen wenn sie verletzt sind. Ich finde diese Aussage von Tierliebhabern sehr traurign, nun schon bei Tieren, die sich nicht helfen können und ihrem Schicksal total unterlegen sind, unterschiede zwischen deutsch und nicht deutsch zu machen.
Bevor ich Urteile, suche ich doch erst mal nach Fakten um diese bezeugen zu können. Es gibt viele gute Auslandtierschutzvereine die ihre Arbeit sehr gut machen, helfen wo sie können, auch in Deutschland. Es mag Vereine geben, die vielleicht nicht so toll arbeiten aber das gebe ich auch an vielen Tierheimen in Deutschland zurück.
Es kann nicht sein, dass wir nun auch schon bei unbeholfenen Tieren, die für ihre Situation nichts für können, aussortieren, weil sie nicht aus Deutschland stammen. Das ist ja schon etwas Rassistisch oder?
Schauen Sie in die Augen eines Tieres und schmeißen Sie es wieder weg. Mal sehen ob Sie das, als Tierliebhaber können! Schauen Sie in die Augen eines armen, unterernährten Kindes aus dem Ausland und schmeißen es wieder zurück, mal sehen ob Sie das können!
Tierliebhaber kann sich halt nicht jeder nennen.

Traurige Grüße Chris
03.12.09 14:38
luki
es ist ja richtig
teilweise teile ich die menung...was meine vorgänger ausdrücken wollten ,aber die tierheime in D sind wirklich überfüllt ,die strassen sind voller MENSCHEN ,die auch armut erleben und von den KINDERN möchte ich garnicht erst reden ... besinnt euch auf das wesentliche und reagiert bitte auf euer umfeld ... wozu Weihnachtsbäume fällen ??? sie wachsen in der freien natur ,kann man nicht girlanden auch draussen aufhängen wenn man sinnlos energie verschwenden will ???...wozu blumen verschenken ??? sie gehören nicht im dezember in ein überheitztes wohnzimmer ... greift doch nicht immer in die natur der dinge ein ... dieses ganze weihnachtsgedöns ist voll für den a... denn anschliessend gibt es jahr für jahr wieder schöne "weihnachtsgeschenke" im tierheim zu bewundern ... spätestens wenn die nächsten ferien da sind ,oder oma krank geworden ist...ich hab schon drei davon ...denkt lieber nach ,bevor ihr ein individuum in not bringt ..
04.12.09 23:10
xXx-trem
Spanische Tiere in deutschen Wohnzimmern,
Ich nochmal wieder. Natürlich halte ich Tierschutz für richtig. Ich halte ja selber Tiere, speziell Reptilien und Arachne. Gekauft hab ich mir nur meine Pagona Vitticeps und Brachypelma smthi. Bei mir wurden die Tiere einfach abgegeben, weil sie ihren Besitzer überdrüssig geworden sind. Im Urlaub sehen sie, achso niedlich aus und hier werden sie schnell überdrüssig, weil sie "langweilig sind" oder den Besitzer überfordern. Ich würde die Tiere nie aussetzen, weil die Überlebenchance weniger als 50% betragen würde. Warum laßt ihr die Tiere nicht da, woher sie kommen.

Zu den Beitrag von onkelchris31, ich bin nicht rassistisch und möchte es auch nicht auf Tiere bezogen lesen. Ich finde, man sollte sich eher EU weit nen Kopf zerbrechen, daß jeder, der ein Tier halten möchte erstmal die entsprechenden Zertifikate macht, sich aufklären läßt, welche Arbeit Tiere machen und dann würde ich welche vermitteln, was bringt es denn von Spaniens Straßen sind die Tiere weg und fristen hier bei uns im Tierheim auch ein trauriges dasein.

Danke Luki, daß du in etwa das gleiche vertrittst wie ich.

LG xXx-trem und denkt doch bitte wirklich mal alle nach, ob es wirklich so sinnvoll ist, nen Tiertrend zu folgen, nur weil der Nachbar eines hat oder der beste Kumpel
08.12.09 14:17
chris31
Nicht verstanden
Ich denke, dass meine Aussage in keinster Weise verstanden wurde.
Vielleicht doch noch mal durchlesen???
Ich schrieb doch, dass die Auslandstierschützer auch vor Ort also in Deutschland helfen.
Ich schrieb auch, dass es einige gut arbeitende Vereine gibt und auch schlecht arbeitende. Das heißt, da ich aus eigener Erfahrung spreche mit guten und mit schlecht arbeitenden Vereinen, dass die gut arbeitenden nicht einfach wahr los vermitteln. Die Interessenten werden auf Herz und Niere geprüft. Sie werden über Krankheiten und Schwierigkeiten bis ins kleinste Detail aufgeklärt. Es werden Vor und Nachkontrollen gemacht. Passt das Tier nicht zu den Menschen, wird es auch nicht vermittelt. Es bekommt doch nicht einfach jeder Interessent einfach so ein Tier!
Na, wie sieht es denn mit den Tierheimen in Deutschland aus? Machen die sich so eine Mühe mit Kontrollen und dergleichen bevor sie ein Tier abgeben? Vielleicht einige wenige aber die meisten geben doch ein Tier raus ohne solche guten Kontrollen und Aufklärungsgespräche.
Ein guter Tierschutzverein nimmt Tiere die wieder abgegeben werden, wieder zurück und setzt es in eine Pflegestelle nicht ins Tierheim. In den Verträgen steht es geschrieben, dass man dieses Tier bei Abgabe wieder an den Verein geben muss und man es nicht ins Tierheim bringen darf oder in dritte Hände. Man verpflichtet sich bei Adoption sogar dazu.
Das bedeutet für mich doch ganz klar, dass die vielen Hunde aus dem Ausland ja wohl nicht von den Adoptanten ins Tierheim gebracht werden oder? Woher kommen dann die Auslandhunde in den Tierheimen? Viele Tierheime in Deutschland übernehmen von sich aus diese Tiere. Also kann es so schlimm wie im Ausland hier ja nicht sein oder? Ich berufe mich auf abweichende Einzelfälle.
Wie ich schon sagte und ich sage es gerne noch mal. Bevor man eine feste Meinung darüber vertritt oder urteilt oder sonstige Bemerkungen macht, sollte man sich nicht erst mal ganz genau damit beschäftigen und Nachforschungen anstreben wie die Abläufe des Auslandstierschutzes so sind? Ich finde es schon peinlich, wenn man von etwas spricht, mit was man anscheinend noch keine Erfahrung gemacht hat! Sucht euch doch mal einen Auslandsverein raus, ruft dort an und lasst euch doch mal erzählen, wie so eine Vermittlung abläuft und was passiert wenn ein Hund wieder abgegeben wird. Dann geht mal in verschiedenen Tierheimen und schaut, wie schnell ihr ein Tier bekommt und welche Kontrollen veranlasst werden.
Das Einzige, wo ich vollkommen einer Meinung bin ist das mit den Reptilien. Die braucht man wirklich nicht hier hin zu holen. Die gehören in die Natur wo sie herkommen.

G. Chriss
08.12.09 15:20
Sabine Reibeholz
Danke
Danke Chris. Ich weiß auch garnicht, was mein Beitrag mit Weihnachten zu tun hatte ........
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