Zwei Wohnungen für Marihuanaplantagen genutzt
Berlin. Am 24. Februar 2010 nahmen Beamte des Rauschgiftdezernates des Landeskriminalamtes Berlin nach vorangegangener Observation einen 49-jährigen Deutschen fest, als er seine Aufenthaltsanschrift in Spandau mit 520 Gramm Marihuana in einer Plastiktüte verließ.
Anschließend erfolgte die Umsetzung der richterlich angeordneten Durchsuchungsbeschlüsse an dieser Wohnung sowie an seiner ebenfalls in Spandau befindlichen Meldeanschrift. Dabei konnten zwei Indoorplantagen mit insgesamt 118 im Wachstum befindlichen Pflanzen, weitere knapp 4 kg Marihuana sowie eine Reizgaspistole und ein Schlagstock aufgefunden werden.
Der Straßenverkaufswert des Rauschgifts beträgt 20.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat den Beschuldigten gestern zum Erlass eines Haftbefehls einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der antragsgemäß Untersuchungshaft wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln angeordnet hat.
(Redaktion)
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